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Tipps und News vom Textertisch

So schaffen Sie Ihre Abschlussarbeit ohne Stress. TEIL III: Die Korrekturphase

Stellen Sie sich vor: Ihre Abschlussarbeit ist endlich fertig, alles frisch gedruckt und gebunden, Sie schlagen irgendwo eine Seite auf: Peng - da ist er! Der erste fette Rechtschreibfehler leuchtet Ihnen grell entgegen. Und schon fühlt sich die Abgabe nicht mehr so ganz gut an. Deshalb: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist gut, Kontrolle ist besser!  

Gelassen bleiben und die Bachelorarbeit oder Masterarbeit im steten Tempo rechtzeitig und mit dem Ergebnis zufrieden abschließen? Das geht! Im ersten Teil meiner Artikelserie, "Die Planungsphase", gab es Tipps zur Vorabplanung, im zweiten Teil, "Die Schreibphase", zu Recherche, Quellenangaben und Schreibprozess. Fehlt denn da noch etwas? Sicher ist sicher: die Korrekturphase!  

Selber noch mal alles durchlesen  

Ist der Schreibprozess abgeschlossen und die Arbeit beendet, lohnt sich immer ein zweiter Blick. Denn im Eifer des Gefechts bleiben Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Stil oft auf der Strecke. Verwirrende Bandwurmsätze, logische Sprünge, inhaltliche Wiederholungen - jetzt ist der Zeitpunkt, diese Haken zu beseitigen, um den DozentInnen den Lesegenuss zu erhöhen. Denn so manche Note hat bereits darunter gelitten, dass Flüchtigkeitsfehler und komplizierte Formulierungen - trotz gutem Inhalt - das Gesamtbild trübten.  

Andere noch mal alles kontrollieren lassen  

Eine unangenehme Wahrheit des Schreiben ist: Was dem Autor logisch erscheint, kann den Leser trotzdem verwirren. Etwa weil Hintergrundwissen vorausgesetzt wird oder nicht nachvollziehbare Gedankensprünge gemacht werden. Auch ist man in der Regel blind für die eigenen Fehler. Wer schon immer "radfahren" geschrieben hat, wird nicht auf die Idee kommen, im Duden nachzusehen, ob es nicht vielleicht doch "Rad fahren" heißen muss. Ob man einen hilfsbereiten Kommilitonen fragt, einen geduldigen Freund oder einen professionellen Lektor - eine weitere Person die eigene Arbeit noch mal lesen zu lassen, ist auf jeden Fall sinnvoll. Dabei gilt: Sollen mehrere Leute die Arbeit noch mal durchgehen, gibt man sie ihnen am besten nacheinander, statt die vielen Korrekturversionen anschließend mit viel Zeitaufwand wieder zusammenzuführen.  

Endkontrolle durchführen  

Haben Sie an alles gedacht? Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung geprüft, alle verwendeten Quellen aufgeführt, Formatierung nach Vorgaben erledigt, Umbruch kontrolliert, alle Überschriften im Inhaltsverzeichnis gecheckt, Seitenzahlen in den Verzeichnissen aktualisiert, Eidesstattliche Erklärung eingefügt? Wenn alles in Ordnung ist, wandeln Sie die Arbeit am besten von Word oder Open Office in ein PDF-Dokument um, damit beim Ausdrucken nichts mehr verrutschen kann. Einer rechtzeitigen Abgabe steht damit nichts mehr im Wege.    

So schaffen Sie Ihre Abschlussarbeit ohne Stress. TEIL II: Die Schreibphase

Motivationslos? Schreibhemmung? Startschwierigkeiten? Meine Erfahrung sagt: Damit sind Sie nicht allein! Mit dem richtigen Zeitmanagement sind langfristige Projekte, wie Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation, aber deutlich stressfreier zu bewältigen. Im ersten Teil diese Artikelserie, "Die Planungsphase", ging es um die Planung vorab: Grobplanung machen, Stundenplan erstellen, den besten Arbeitsort finden. Steht die Planung, beginnt die Schreibphase.

Das Thema steht, jetzt geht es an die Recherche. Schon hier können Sie für einen effektiven Umgang mit Ihrer Zeit sorgen.  

Literatur sichten  

Weniger ist manchmal mehr. Wer die Literatur gut sondiert und nur das liest, was wirklich zum Thema gehört, spart sehr viel Zeit. Nichts ist schlimmer, als sich in den Randbereichen des Themas zu verzetteln. Das bedeutet: Bücher, die doch nicht zum Thema der Bachelorarbeit oder Masterarbeit passen, in die Bibliothek zurückbringen. Das entlastet den Schreibtisch und das Gewissen. Probieren Sie es aus! Wenn nur einzelne Aufsätze wichtig sind, ist es kontraproduktiv, den ganzen dicken Wälzer durchzuarbeiten. Im Zweifelsfall können Sie auch einzelne Kapitel einfach kopieren und abheften (Quellenangabe notieren!), falls Sie später doch noch darauf zurückgreifen möchten.  

Saubere Quellenangaben machen  

Nichts hält zum Schluss der Arbeit mehr auf, als im Nachhinein die ganzen zitierten oder paraphrasierten Sätze erneut aus unzähligen Büchern wieder heraussuchen zu müssen. Einer Katastrophe gleich kommt der Fall, wenn das Buch inzwischen von einem anderen Studierenden ausgeliehen wurde und Sie es vor dem Abgabetermin überhaupt nicht mehr zu Gesicht bekommen können. Also gilt: Immer sofort die Quelle mit Seitenzahl notieren. Und dann die Quelle gleich ins Quellenverzeichnis aufnehmen, mit allen bibliografischen Angaben. Das erspart später Sucherei und umständliches Abgleichen.  

Den Schreibprozess angehen  

Aller Anfang ist schwer. Umso besser fühlt es sich an, wenn Sie die ersten Worte zu Papier gebracht haben, und sei es nur das Deckblatt oder die Gliederung. Die Einleitung gilt oft neben dem Fazit als das Herzstück der Arbeit. Dieses Wissen löst nicht selten Schreibhemmungen aus. Bester Tipp also: Einleitung erst mal überspringen und mit dem zweiten Kapitel beginnen. Das ist meistens der Theorieteil, der auf Literatur beruht, an der man sich langhangeln kann. Das fällt vielen leichter. Die Einleitung kann dann später im Zusammenhang mit dem Fazit erarbeitet werden. Böse Stimmen behaupten, dass einige BetreuerInnen sowieso nur Einleitung und Fazit lesen. Darauf verlassen sollten Sie sich allerdings nicht, aber auf diese Teile natürlich ein besonderes Augenmerk legen.   Lesen Sie demnächst auf diesem Blog: So schaffen Sie Ihre Abschlussarbeit ohne Stress. TEIL III: Die Korrekturphase.

So schaffen Sie Ihre Abschlussarbeit ohne Stress. TEIL I: Die Planungsphase

5 vor 12 und immer noch nicht fertig? In meinen Gesprächen mit Studierenden während der Zeit ihrer Abschlussarbeit kommt es immer wieder zur Sprache: Die einen kämpfen mit Schreibblockaden, die anderen haben sich in der unstrukturierten Vorbereitung verloren, wieder andere leiden an akuter oder chronischer Aufschieberitis. Gerade bei langfristigen Projekten, wie Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation, kann man sich leicht verzetteln. Was hilft? Das lesen Sie in meiner Artikelserie "So schaffen Sie Ihre Abschlussarbeit ohne Stress". 

Noch 3 Monate oder sogar ein halbes Jahr bis zum Abgabetermin der Bachelorarbeit oder Masterarbeit? Das klingt nach einer sehr langen Zeit. Und gerade da liegt die größte Falle. Denn oft vergehen diese Monate schneller als man denkt und bald sind nur noch wenige Wochen oder sogar Tage übrig. Die Zeit wird knapp, die Arbeitsweise hektisch, das Ergebnis unbefriedigend. Wer das vermeiden will, sollte einige Punkte beachten:     

Grobplanung machen

Abschlussarbeit angemeldet? Dann starten Sie am besten sofort. Erstellen Sie einen groben Zeitplan, wann Sie was erledigt haben wollen: Gliederung, Literatursuche, Sichtung, ggfs. Erhebung und Auswertung, Schreibprozess, Einholen von Feedback, Korrekturphase, Drucken und Binden. Wichtig ist, genug Pufferzeiten einzuplanen, denn nicht immer klappt alles reibungslos. Da muss ein Fachbuch erst per Fernleihe geordert werden, die Interviewpartner lassen auf einen Termin lange warten oder der Professor schmeißt die Gliederung noch mal völlig über den Haufen und setzt damit alles auf Anfang. Ja, alles schon vorgekommen! Wählen Sie am besten einen Endpunkt mindestens eine Woche vor dem Abgabetermin. Dann können Sie es gelassen angehen, wenn plötzlich der Drucker spinnt.              

Einen Stundenplan erstellen            

Sich jeden Tag aufzuraffen und sich an den Schreibtisch zu setzen, erfordert viel Disziplin. Leichter geht es, wenn man sich einen Wochenplan erstellt. Erst mal wichtige Termine eintragen, wie die Vorlesung, die man noch besuchen muss, oder den Nebenjob, dann die Arbeitsstunden drum herum verteilen. Am besten 6 bis maximal 8 Stunden täglich sollten es sein, eingeteilt in 2-3 Zeitblöcke. Dazu planen Sie am besten gleich regelmäßige Pausen ein und mindestens einen komplett arbeitsfreien Tag in der Woche zum Erholen und Regenerieren. Ob Sie gleich morgens um 8 Uhr beginnen und um 15 Uhr den Griffel fallen lassen oder ob Sie nach einem späten Frühstück lieber bis in die Abendstunden produktiv sind, ist dabei Ihren persönlichen Vorlieben überlassen.              

Den besten Arbeitsort finden              

Ob zu Hause im stillen Kämmerlein oder zu selbst festgelegten Zeiten in der Bibliothek, jeder lernt in einer anderen Umgebung effektiver. Während den einen der Trubel in der Uni bei der Konzentration stört, braucht der andere einen geregelten Arbeitstag außer Haus, um sich in der eigenen Wohnung nicht von Haushalt, Hobby oder Zocken am PC ablenken zu lassen. Motivationsloch oder Schreibblockade? Vielleicht hilft ein (vorübergehender) Ortswechsel. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.          

Lesen Sie demnächst auf diesem Blog: So schaffen Sie Ihre Abschlussarbeit ohne Stress. TEIL II: Die Schreibphase.

Warum korrekte Rechtschreibung in wissenschaftlichen Arbeiten so wichtig ist

In ihrem gerade erschienenen FAZ- Gastartikel "Sprachnotstand an der Uni: Studenten können keine Rechtschreibung mehr" beklagt die Professorin Dr. Hannah Bethke die mangelnden Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse der heutigen Studentengeneration. Ob es nun am schlechten Deutschunterricht liegt, an Gy8, modernen Lehrmethoden oder der Rechtschreibreform - wie geht man als Student mit den eigenen Rechtschreiblücken am besten um?   

Sicher, der Inhalt ist bestimmt wichtiger als die Rechtschreibung. Aber ganz ehrlich: Würden Sie die teure Geburtstagstorte klaglos bezahlen, auf der dick "Härzlichn Klükwunsh" steht? Wahrscheinlich nicht, obwohl die Torte vielleicht trotzdem aus besten Zutaten kreiert wurde und fantastisch schmeckt. Und genauso wie der fehlerhafte Schriftzug auf den Torten-Käufer, wirkt auch eine fehlerreiche Arbeit auf den Prüfer: abschreckend. Von der Form auf den Inhalt zu schließen, ist einfach menschlich. Und Prüfer sind eben auch nur Menschen.  

Wissenschaftliche Arbeiten, die in jedem Satz vor Tippfehlern nur so strotzen, kommen dank automatischer Rechtschreibprüfung durch Word und andere Textverarbeitungsprogramme glücklicherweise nur selten vor. Die pfiffigen Helfer unterkringeln (vermeintlich) falsch geschriebene Wörter und ziehen die Aufmerksamkeit des Schreibers gekonnt auf die fragwürdige Stelle im Text. Die Tücke dabei: Nicht immer sind die unterkringelten Stellen falsch - und nicht alle falschen Stellen werden auch unterkringelt. Aus Rechtschreibsicht ist "den" ein korrekt geschriebenes Wort. Das Korrekturprogramm kann aber nicht wissen, ob vielleicht "denn" gemeint ist oder ob es im Satzzusammenhang vielleicht "dem" heißen müsste. Deshalb ist in erster Linie ein kritischer Umgang mit der praktischen Rechtschreibhilfe angesagt - und mit dem eigenen Text. Aber wie kann man die Fehler im eigenen Text am besten minimieren?  

1.    Schreiben Sie kurze Sätze. Dann fallen Kommasetzung und Grammatik schon mal viel leichter als bei verschachtelten Bandwurmsätzen.   

2.    Prüfen Sie zumindest alle unterkringelten Stellen auf ihre Richtigkeit. Im Zweifelsfall können Sie die Seite www.duden.de zurate ziehen.   

3.    Lesen Sie sich Ihren Text laut vor. Denn schlimmer als Rechtschreibfehler sind unvollendete Sätze und Grammatikfehler. Und die hört man mit der Lautlesemethode oft gut heraus.   

4.    Lassen Sie jemand anders Ihren Text noch mal lesen. Vier Augen sehen einfach mehr als zwei.

Korrekte Rechtschreibung als Ranking- und Erfolgsfaktor

 

Immer wieder geistert sie durchs SEO-Universum: die Vermutung, dass gute Rechtschreibung und korrekte Grammatik das Ranking verbessern. So war unlängst auch auf seo-united zu lesen: Rechtschreibfehler sind ein Ranking-Faktor! Doch das Ranking sollte nicht der einzige Grund sein, Unternehmenstexte im Web einer Rechtschreibprüfung zu unterziehen. Es geht auch um Professionalität und Vertrauen!  
 
Dass Qualität sich auch im Internet langfristig durchsetzen würde, haben wir wohl alle insgeheim gehofft. Denn wer erinnert sich nicht mit Grausen an die Zeiten, als man bei vielen Suchanfragen noch auf vollgestopfte Websites stieß, auf denen eine unlesbare Ansammlung von Keywords (oft in den abenteuerlichsten Schreibweisen) mit ein paar mageren Bindewörter zusammengehalten wurde? Sowas begegnet mir heute glücklicherweise nur noch selten. Trotzdem frage ich mich manchmal, warum selbst gestandene Firmen der richtigen Rechtschreibung und Grammatik oft so wenig Beachtung schenken. Denn eins sollte man nicht vergessen: Die Firmenhomepage ist oft das Erste, was Ihr potentieller Kunde von Ihrem Unternehmen zu Gesicht bekommt. Und wie heißt es doch so schön: Man bekommt nie eine zweite Chance für den ersten Eindruck! Vor jeder Geschäftseröffnung wird gewienert und arrangiert, bevor das Publikum die neuen Räumlichkeiten betreten darf. Jedes Schaufenster wird regelmäßig poliert, um das Angebot in vollem Glanz erstrahlen zu lassen. Für die Internetseite schustert man hingegen häufig schnell etwas zusammen, "damit erst mal was im Netz steht." Und da man seine eigene Internetseite viel seltener "betritt" als die eigenen Geschäftsräume, werden solche Provisorien leicht vergessen. So kann man bei der ein oder anderen Firmenhomepage auch noch nach Jahren unter manchen Menüpunkten das Baustellenschild "under contstruction" bewundern oder den Tippfehler auf der Startseite.
 
Vor allem beim Angebot von Dienstleitungen ist größte Vorsicht geboten. Denn hier steht das Vertrauen in den Dienstleister im Vordergrund. Wenn ein Dienstleister schon bei seiner Internetseite nachlässig wirkt, könnte das auf seine Arbeitsweise allgemein schließen lassen und den Kunden abschrecken. Eine Dienstleistung erfordert einen Vertrauensvorschuss des Kunden, denn man kann sie vor der Beauftragung weder anfassen noch prüfen. Da tut man gut daran, durch einen professionellen Auftritt zu überzeugen und so das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Denn verquere Formulierungen, wie "hier können Sie sich einen umfangreichen Einblick unserer Firma verschaffen" oder "egal ob es um ein großes fünfstelliges Budget handelt" lassen das Budget Ihres Kunden ganz schnell wieder in seiner Tasche verschwinden.
Damit Ihre Werbepost richtig ankommt
Letzte Woche habe ich nach langer, langer Zeit mal wieder das Direktmarketing Center der Post besucht. Das letzte Mal war ich noch zu Agenturzeiten dort - direkt nach der Neueröffnung hier in Bremen. Also konnte es nicht schaden, mal wieder vorbeizuschauen.     Das Direktmarketing Center berät Unternehmen, die über Direktmarketing gezielt Kunden ansprechen möchten. Zum Beispiel zum Thema Adressen. Denn wenn in der eigenen Kundendatenbank nicht genug Empfänger für die eigenen Werbebriefe zu finden sind oder Sie gerne neue Kunden gewinnen wollen, ist die Suche mithilfe des Telefonbuchs nicht besonders effektiv. Sinnvoller ist es, ganz gezielt Adressen zu mieten. Mieten heißt dabei: Sie dürfen die topaktuellen Adressen für einen bestimmten Zeitraum nutzen. Wer auf Ihre Werbepost reagiert, dessen Adresse dürfen Sie unbeschränkt in Ihren Datenbestand übernehmen.   Besonders faszinierend fand ich die Möglichkeit, sich im Direktmarketing Center am PC eine strategische Adressauswahl demonstrieren zu lassen. Zusammen mit dem Kundenberater gibt man als Unternehmen die Kriterien an, die die eigene Zielgruppe eingrenzen. Sie möchten nur gut situierte Kunden ansprechen, die in Einfamilienhäusern leben und über 50 Jahre alt sind? Ihre Werbebriefe sollen ausschließlich Familien mit mindestens 2 Kindern unter 10 Jahren erhalten?  Als Zielgruppe haben Sie Autofahrer mit Fahrzeugen der Oberklasse im Sinn? Kein Problem, das Programm filtert Ihnen alles raus. Das minimiert die Streuverluste und optimiert das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Denn es wäre doch wirklich schade (und unnötig teuer!), wenn Ihr Angebot für liebevolle Seniorenbegleitung bei der Studenten-WG im Briefkasten landet oder Ihr exklusiver Werbeflyer rund um hochwertige Motorradkleidung beim radelnden Rentner im Altpapier.   Neben Informationen zu Adressen und Adressverwaltung, bekommen Sie im Direktmarketing Center auch Anregungen für antwortstarke Mailings, können sich Literatur zum Thema Direktmarketing ansehen, sich über Werbemöglichkeiten von unadressierten Postwurfsendungen bis zu adressierter Infopost informieren und natürlich über die aktuellen Portopreise.   Da es natürlich im Interesse der Post ist, dass Sie überhaupt Werbebriefe verschicken, ist die Beratung im Direktmarketing Center erst mal kostenlos. Es gibt also nicht viel zu verlieren. Und einen guten Kaffee gibt es obendrein!    
Oft gefragt: Was ist eine Normseite?

 

Müssen jetzt sogar Texte in Normen gepresst werden? Manchmal ja! Die Normseite ist eine sinnvolle Hilfsgröße, mit der der Umfang eines Textes exakt gemessen werden kann. Sie dient dazu, das Honorar für Lektoren, Texter, Journalisten etc. fair und für den Kunden transparent zu bestimmen. Doch was ist eine Normseite denn nun genau?  
 
Da gerade im Lektorat und Korrektorat häufig nach Seiten abgerechnet wird, um dem Kunden einen Festpreis nennen zu können und ihn vor bösen Überraschungen zu schützen, braucht man eine gute Berechnungsgrundlage. Eine Dokumentseite gibt über die Textmenge wenig Aufschluss: Je nach Schriftgröße, Schriftart, Zeilenabstand, Seitenrand, Abbildungen etc. passt auf eine Dokumentseite unterschiedlich viel Text. An dieser Stelle kommt die Normseite ins Spiel. Denn egal wie klein oder groß die Schrift gewählt wird, ob Sie Abbildungen ins Dokument einfügen oder alle rauslöschen: Die Zeichen im Dokument bleiben gleich - und damit natürlich auch die Zeit, die ich für eine Bearbeitung aufwenden muss.    
 
Die Normseite stammt noch aus der Zeit der guten alten Schreibmaschine, wo auf ein Blatt Papier etwa 60 Zeilen à 30 Anschläge passten - 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen also. Und genau diesen Wert lege ich meiner Normseitenberechnung zugrunde (wobei der Verband freier Lektoren und Lektorinnen nur 1.500-1.650 Zeichen empfiehlt). Die Zeichenzahl Ihres Dokuments geteilt durch 1.800 ergibt die Normseitenanzahl, mit der mein Seitenpreis anschließend multipliziert wird. So wissen Sie schon im Voraus, was Sie die professionelle Bearbeitung Ihres Textes kosten wird.    
 
Und damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie viel auf eine Normseite mit 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen passt, ist dieser Text (ohne Überschrift) genau eine Normseite lang - exakt bis zum letzten Punkt.
Bessere Werbetexte: die richtige Schreibperspektive

Ob im Dienstleistungssektor oder bei der Selbstdarstellung - bevor ein neuer Werbetext entwickelt werden kann, stellt sich immer zuerst die Frage nach der Perspektive. Ob "ich", "wir" oder "Firma X" - wer gibt in Ihrem Unternehmen den Ton an?

 

Nicht selten findet man in Firmenbroschüren oder auf Websites Formulierungen der folgenden Art: "Als erfahrene Beraterin stehe ich Ihnen mit meinem Know-how jederzeit zur Verfügung. Dabei legt das Unternehmen Y großen Wert auf enge Zusammenarbeit und genaue Absprachen. Wir begleiten jeden Prozessschritt von Anfang bis Ende." Gleich dreimal wird hier die Perspektive gewechselt. Schön ist das nicht und in jedem guten Roman würden Sie über solche Formulierungen "stolpern". Deshalb ist es besser, Sie legen sich von Anfang an auf eine Perspektive fest. Ob Ich-Form, Wir-Form oder Dritte Person Singular - jede Schreibperspektive hat ihre Vorzüge.

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Worauf Sie beim Wissenschaftlichen Schreiben achten sollten

Wissenschaft soll neutral sein. Das gilt auch für den Schreibstil. Deshalb sind Formulierungen mit "ich", "wir" oder "man", bis auf wenige Ausnahmen, nicht gerne gesehen. Ich verrate Ihnen, was Sie beachten sollten.

 

Ist in englischen Publikationen das "we" eine gängige Form, werden in der deutschen Wissenschaft bis heute neutrale Formulierungen bevorzugt. Sie sollen die Objektivität der Forschung unterstreichen (ob das wirklich so ist, sei mal dahingestellt). Der Autor tritt dabei hinter das Thema zurück.

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Direktmarketing vs. Dialogmarketing

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Direktmarketing und Dialogmarketing? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt? Meine Suche ergab: Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten.

 

Als ich 1997 eine Fortbildung zum Thema Werbebriefe machte, hieß das Seminar "Direktmarketing mit der Dialogmethode". Die Dialogmethode, auch "schriftliches Verkaufsgespräch" genannt, wurde Ende der 1970er Jahre als Direktmarketinginstrument entwickelt. Schon damals steckten beide Begriffe also unter einer Decke - ganz friedlich. Gebe ich die beiden Begriffe Direktmarketing (0,5 Mio. Treffer) und Dialogmarketing (1,3 Mio. Treffer) heute bei Google ein, finde ich eine Vielzahl von Definitionen und Verwendungsarten. Oft werden die Begriffe synonym benutzt. Aber ob das richtig ist?

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