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Neues vom Textertisch

Oft gefragt: Was ist eine Normseite?

 

Müssen jetzt sogar Texte in Normen gepresst werden? Manchmal ja! Die Normseite ist eine sinnvolle Hilfsgröße, mit der der Umfang eines Textes exakt gemessen werden kann. Sie dient dazu, das Honorar für Lektoren, Texter, Journalisten etc. fair und für den Kunden transparent zu bestimmen. Doch was ist eine Normseite denn nun genau?  
 
Da gerade im Lektorat und Korrektorat häufig nach Seiten abgerechnet wird, um dem Kunden einen Festpreis nennen zu können und ihn vor bösen Überraschungen zu schützen, braucht man eine gute Berechnungsgrundlage. Eine Dokumentseite gibt über die Textmenge wenig Aufschluss: Je nach Schriftgröße, Schriftart, Zeilenabstand, Seitenrand, Abbildungen etc. passt auf eine Dokumentseite unterschiedlich viel Text. An dieser Stelle kommt die Normseite ins Spiel. Denn egal wie klein oder groß die Schrift gewählt wird, ob Sie Abbildungen ins Dokument einfügen oder alle rauslöschen: Die Zeichen im Dokument bleiben gleich - und damit natürlich auch die Zeit, die ich für eine Bearbeitung aufwenden muss.    
 
Die Normseite stammt noch aus der Zeit der guten alten Schreibmaschine, wo auf ein Blatt Papier etwa 60 Zeilen à 30 Anschläge passten - 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen also. Und genau diesen Wert lege ich meiner Normseitenberechnung zugrunde (wobei der Verband freier Lektoren und Lektorinnen nur 1.500-1.650 Zeichen empfiehlt). Die Zeichenzahl Ihres Dokuments geteilt durch 1.800 ergibt die Normseitenanzahl, mit der mein Seitenpreis anschließend multipliziert wird. So wissen Sie schon im Voraus, was Sie die professionelle Bearbeitung Ihres Textes kosten wird.    
 
Und damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie viel auf eine Normseite mit 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen passt, ist dieser Text (ohne Überschrift) genau eine Normseite lang - exakt bis zum letzten Punkt.
Kurz vorgestellt: Website Boosting - die Zeitschrift
Tipps zur Suchmaschinenoptimierung findet man im Web wie Sand am Meer. Ob sie allerdings sinnvoll und vor allem aktuell sind? Das bleibt oft die Frage. Die Zeitschrift "Website Boosting" versorgt ihre Leser alle zwei Monate mit Neuigkeiten aus der SEO-Szene. Doch wen spricht die Zeitschrift genau an?   Als ich anfing, mich für Suchmaschinenoptimierung zu interessieren, fiel mir in der Stadtbibliothek das Buch "Website Boosting" (2008) von Mario Fischer in die Hände. 800 Seiten stark, und trotzdem hatte ich das Buch aufgrund seines lockeren Stils schon nach drei Tagen durchgelesen. Das motiviert! Auf der Suche nach weiteren Büchern des Autors entdeckte ich seine Zeitschrift, die ich seither häufig am gut sortierten Kiosk im Bremer Hauptbahnhof kaufe.   Zugegeben: Etwas Basiswissen sollte man vielleicht mitbringen, um sich in den Artikeln rund um SEO, SEM, E-Commerce und Usability schneller zurechzufinden. Praktischerweise findet man aber auf der Homepage "Website Boosting" ein Online-Glossar zum Nachschlagen der im Heft gekennzeichneten Fachbegriffe, so dass Wissenslücken im Handumdrehen gefüllt sind. Insgesamt bietet jede Ausgabe der Zeitschrift eine ausgewogene Mischung aus einführenden Beiträgen für Einsteiger und Fachwissen für Fortgeschrittene.   Ein Blick in die aktuelle Ausgabe   In der aktuellen Ausgabe 23 (01/02 2014) etwa beginnt eine sechsteilige Serie "Onpage: SEO Basics", die unbedarfte, aber experimentierfreudige Websitebesitzer an das Thema Schritt für Schritt heranführt. Die Titelstory "Betrug: Wie arglose Unternehmen über den Tisch gezogen werden" wendet sich hingegen an Websitebetreiber, die SEO und Co. lieber in die Hände von Experten abgeben. Denn Vertrauen ist gut, das SEO-System zumindest ansatzweise zu verstehen, ist aber besser. Mit "Predictive Analytics mit Excel" wird wiederum ein Spezialthema des Web Controllings aufgegriffen.   Rubriken wie "Aus der Szene", "Online Marketing", "Content und Systeme" oder "Recht und Links" zeigen die große Bandbreite von Themen. Bei allen Artikeln merkt man schnell: Hier sind Autoren mit Ahnung und Leidenschaft am Werk. Denn Herausgeber und Redakteur Mario Fischer schreibt nicht alle Artikel selbst, sondern lässt auch andere praxiserfahrene Fachleute zu Wort kommen.   Eine Vorschau aufs neue Heft gbt es nicht. Wie auch, der Online-Bereich wandelt sich täglich. Was heute für die Zukunft aktuell erscheint, kann übermorgen schon überholt sein. Ein Einzelheft kostet 9,80 Euro, ein Jahresabo mit 6 Heften ist für 51 Euro zu haben. Studenten zahlen jährlich sogar nur 40,80 Euro.   Mein Fazit   Wer sich für SEO und Online-Marketing interessiert, sollte sich "Website Boosting" einmal näher ansehen. Und sei es nur, um die eigenen Grenzen zu erkennen. Wer erst mal reinschnuppern möchte, kann sich auf der Website sogar einige Artikel älterer Ausgaben als PDF ausdrucken. Nach vielen Stunden vor dem Bildschirm ist das Gefühl von echtem Papier zwischen den Fingern ein erstaunlicher Genuss!
Bessere Werbetexte: die richtige Schreibperspektive

Ob im Dienstleistungssektor oder bei der Selbstdarstellung - bevor ein neuer Werbetext entwickelt werden kann, stellt sich immer zuerst die Frage nach der Perspektive. Ob "ich", "wir" oder "Firma X" - wer gibt in Ihrem Unternehmen den Ton an?

 

Nicht selten findet man in Firmenbroschüren oder auf Websites Formulierungen der folgenden Art: "Als erfahrene Beraterin stehe ich Ihnen mit meinem Know-how jederzeit zur Verfügung. Dabei legt das Unternehmen Y großen Wert auf enge Zusammenarbeit und genaue Absprachen. Wir begleiten jeden Prozessschritt von Anfang bis Ende." Gleich dreimal wird hier die Perspektive gewechselt. Schön ist das nicht und in jedem guten Roman würden Sie über solche Formulierungen "stolpern". Deshalb ist es besser, Sie legen sich von Anfang an auf eine Perspektive fest. Ob Ich-Form, Wir-Form oder Dritte Person Singular - jede Schreibperspektive hat ihre Vorzüge.

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Worauf Sie beim Wissenschaftlichen Schreiben achten sollten

Wissenschaft soll neutral sein. Das gilt auch für den Schreibstil. Deshalb sind Formulierungen mit "ich", "wir" oder "man", bis auf wenige Ausnahmen, nicht gerne gesehen. Ich verrate Ihnen, was Sie beachten sollten.

 

Ist in englischen Publikationen das "we" eine gängige Form, werden in der deutschen Wissenschaft bis heute neutrale Formulierungen bevorzugt. Sie sollen die Objektivität der Forschung unterstreichen (ob das wirklich so ist, sei mal dahingestellt). Der Autor tritt dabei hinter das Thema zurück.

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Direktmarketing vs. Dialogmarketing

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Direktmarketing und Dialogmarketing? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt? Meine Suche ergab: Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten.

 

Als ich 1997 eine Fortbildung zum Thema Werbebriefe machte, hieß das Seminar "Direktmarketing mit der Dialogmethode". Die Dialogmethode, auch "schriftliches Verkaufsgespräch" genannt, wurde Ende der 1970er Jahre als Direktmarketinginstrument entwickelt. Schon damals steckten beide Begriffe also unter einer Decke - ganz friedlich. Gebe ich die beiden Begriffe Direktmarketing (0,5 Mio. Treffer) und Dialogmarketing (1,3 Mio. Treffer) heute bei Google ein, finde ich eine Vielzahl von Definitionen und Verwendungsarten. Oft werden die Begriffe synonym benutzt. Aber ob das richtig ist?

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4 Tipps für flüssige Texte

Manchmal werde ich gefragt: Gibt es ein Rezept, aus guten Texten noch bessere Texte zu machen? Bestimmt hat jeder Texter da seine eigenen Methoden. Meine kann ich Ihnen gerne verraten ...

 

Tipp 1: Lesen Sie sich den Text selbst laut vor!

 

Klingt albern? Funktioniert aber! Denn die Augen und das Gehirn kennen den Inhalt. Aber Ihre Ohren hören den Text noch mal ganz neu. Und Ohren stolpern meiner Erfahrung nach eher über Logik- und Grammatikfehler: "Das hört sich komisch an" - und schon können Sie Haken im Text finden und ihn wirkungsvoll glätten. Probieren Sie es einfach mal aus - Ihre Familie bzw. Ihre Mitarbeiter gewöhnen sich daran (ich spreche aus Erfahrung.) Wenn Sie aber lautes Lesen eher skeptisch sehen oder befürchten, dabei erwischt zu werden ...

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Fachchinesisch für Anfänger

Viele Experten versuchen, mit abgehobener Fachsprache ihren Expertenstatus zu beweisen. Aber kommen sie damit ans Ziel?

 

Kennen Sie den Dunkel-Stil? Den Begriff habe ich gerade kennen gelernt und mochte ihn sofort. Denn er trifft - im wahrsten Sinne des Wortes - genau ins Schwarze. Auch wenn es ihn vielleicht gar nicht gibt.

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Willkommen in meinem neuen Blog!

Gerade frisch gestartet und bereit für 2014! Worum es hier geht? Um Neues von meinem Textertisch ...

 

In meinem neuen Blog möchte ich von meinem Berufsalltag als Texterin und Lektorin erzählen. Ich schreibe über die deutsche Sprache und das Texten an sich. Über Wissenswertes aus der Werbewelt. Über Direktmarketing und Onlinemarketing. Über Werbung mit geringem Budget. Über themenbezogene Fachbücher. Über interessante Fortbildungen. Und über alles andere, was ich erzählenswert finde. Aus meiner ganz persönlichen Perspektive. Also seien Sie gespannt und schauen Sie bald wieder vorbei ...

 

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