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Einträge von 2015-02-09

So schaffen Sie Ihre Abschlussarbeit ohne Stress. TEIL III: Die Korrekturphase

Stellen Sie sich vor: Ihre Abschlussarbeit ist endlich fertig, alles frisch gedruckt und gebunden, Sie schlagen irgendwo eine Seite auf: Peng - da ist er! Der erste fette Rechtschreibfehler leuchtet Ihnen grell entgegen. Und schon fühlt sich die Abgabe nicht mehr so ganz gut an. Deshalb: Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist gut, Kontrolle ist besser!  

Gelassen bleiben und die Bachelorarbeit oder Masterarbeit im steten Tempo rechtzeitig und mit dem Ergebnis zufrieden abschließen? Das geht! Im ersten Teil meiner Artikelserie, "Die Planungsphase", gab es Tipps zur Vorabplanung, im zweiten Teil, "Die Schreibphase", zu Recherche, Quellenangaben und Schreibprozess. Fehlt denn da noch etwas? Sicher ist sicher: die Korrekturphase!  

Selber noch mal alles durchlesen  

Ist der Schreibprozess abgeschlossen und die Arbeit beendet, lohnt sich immer ein zweiter Blick. Denn im Eifer des Gefechts bleiben Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Stil oft auf der Strecke. Verwirrende Bandwurmsätze, logische Sprünge, inhaltliche Wiederholungen - jetzt ist der Zeitpunkt, diese Haken zu beseitigen, um den DozentInnen den Lesegenuss zu erhöhen. Denn so manche Note hat bereits darunter gelitten, dass Flüchtigkeitsfehler und komplizierte Formulierungen - trotz gutem Inhalt - das Gesamtbild trübten.  

Andere noch mal alles kontrollieren lassen  

Eine unangenehme Wahrheit des Schreiben ist: Was dem Autor logisch erscheint, kann den Leser trotzdem verwirren. Etwa weil Hintergrundwissen vorausgesetzt wird oder nicht nachvollziehbare Gedankensprünge gemacht werden. Auch ist man in der Regel blind für die eigenen Fehler. Wer schon immer "radfahren" geschrieben hat, wird nicht auf die Idee kommen, im Duden nachzusehen, ob es nicht vielleicht doch "Rad fahren" heißen muss. Ob man einen hilfsbereiten Kommilitonen fragt, einen geduldigen Freund oder einen professionellen Lektor - eine weitere Person die eigene Arbeit noch mal lesen zu lassen, ist auf jeden Fall sinnvoll. Dabei gilt: Sollen mehrere Leute die Arbeit noch mal durchgehen, gibt man sie ihnen am besten nacheinander, statt die vielen Korrekturversionen anschließend mit viel Zeitaufwand wieder zusammenzuführen.  

Endkontrolle durchführen  

Haben Sie an alles gedacht? Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung geprüft, alle verwendeten Quellen aufgeführt, Formatierung nach Vorgaben erledigt, Umbruch kontrolliert, alle Überschriften im Inhaltsverzeichnis gecheckt, Seitenzahlen in den Verzeichnissen aktualisiert, Eidesstattliche Erklärung eingefügt? Wenn alles in Ordnung ist, wandeln Sie die Arbeit am besten von Word oder Open Office in ein PDF-Dokument um, damit beim Ausdrucken nichts mehr verrutschen kann. Einer rechtzeitigen Abgabe steht damit nichts mehr im Wege.    

© Copyright 2018 Nele Al-Osman
 
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